Antike Möbel als Kapitalanlage

Zu den Sachwertanlagen gesellt sich immer mehr ein Thema, welches noch gar nicht so bekannt ist als Anlageobjekt – darum aber vielleicht einen zweiten Blick wert, nicht nur weil sie schön aussehen. Antike Möbel als Kapitalanlage hätten somit einen doppelten Nutzen: Einerseits ist das gebundene Kapital in ein wahres Prachtstück investiert, welches über viele Jahre zur eigenen Wohnungs- und Hausausstattung zählen könnte. Andererseits fungiert das polierte alte Möbel als Geldanlage.

Ein antikes Möbel, welches hochwertig restauriert und veredelt ist von Profis, die ihr Fachwerk beherrschen (wie zum Beispiel die auf Bauhaus und Art Deco spezialisierte Firma Original Antike Möbel (OAM)), ist ein Unikat handwerklicher Meisterkunst und für nahezu alle Betrachter ein absoluter Hingucker, der viel Stil und Hochwertigkeit versprüht. Diese objektiv empfundene Wertigkeit der Möbel sind auch in Realität gegeben: als Käufer eines ausgefallenen, antiken Möbelstücks welches aufwändig restauriert und sowohl von außen als auch innen aufgemöbelt wurde, ist optisch auf jeden Fall sein Geld wert.

Antike Möbel als Sachwertanlage

Antike Möbel als Sachwertanlage kommt vielen nicht direkt in den Sinn, da Möbel eigentlich als Gebrauchsgegenstand fungieren. Etwas anders darüber denken Antiquitätenhändler und Kunstliebhaber, die statt einem Bild gern mal ein ausgefallenes antikes Möbel kaufen, sofern die Möbel in keiner Massenproduktion in vergangenen Tagen hergestellt wurden und die Aufarbeitung perfekt ist.

Alte Möbel können nicht mehr hergestellt werden, drum ist die Anzahl der im Markt befindlichen Möbelstücke klar begrenzt – bei Sachwerten oft eine Nebenbedingung für hohe Renditen. Gleichzeitig sind die in der Herstellung von der Zahl her stärker begrenzten Möbel heutzutage mehr wert als diejenigen, die in Massenproduktion hergestellt wurden.

Renditeaussichten bei der Kapitalanlage in antike Möbel

Antike Möbel werden in gefühlt vielen Antiquitätengeschäften angeboten und gehandelt. Fast in jeder mittelgroßen Stadt werden in Antiquitätengeschäften neben anderen Antiquitäten auch antike Möbel verkauft. Was aber auffällig ist: vielfach werden antike Biedermeier Möbel angeboten, die sich in Form, Farbe und Veredelung durchaus ähnlich sind. Ausnahmen sind die oft sündhaft teuren Barockmöbel, Art Deco oder Bauhaus Möbel. Diese sind in ihrer Form oft einzigartig, was am damaligen knappen Angebot der Möbel in Deutschland einerseits liegen kann, andererseits an wenigen gut erhaltenen Stücken in der Gegenwart, die sich aufzumöbeln lohnen.

Ausgiebige Internetrecherchen in vielen Ländern lässt einen Schluss zu: aufgearbeitete Möbel müssen teils zu horrenden Preisen den Besitzer wechseln, anders lassen sich die zugegebenermaßen hohen Preise für Möbel dieser z.B. in den USA oder auch Russland nicht rechtfertigen.

Die von uns unternommenen Recherchen haben ergeben, dass bei der Kapitalanlage in Antikmöbel Renditen von sogar 10% oder mehr möglich sind, vorausgesetzt der Verkaufswert eines schon restaurierten Möbels ist im Vergleich nicht zu hoch oder der Aufkauf eines nicht restaurierten Möbelstücks ist recht günstig. Dann kann mit der extern eingekauften Handwerksleistung einer professionellen Möbelaufarbeitung ein noch höherer direkter oder langfristiger Gewinn erzielt werden.

Dazu kommt, dass die Verkaufspreise positiv korreliert sind mit dem Alter der Originalmöbel, sprich, tendentiell sind ältere Möbel auch noch wertvoller. Je länger man also mit einem Verkauf wartet, desto höher könnten (aber nicht müssen) die Gewinne sein.

Kriterien für ein antikes Möbelstück als Sachwertanlage

Damit ein antikes Möbelstück möglichst hohe Rendite abwirft, sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • Antike Möbel der Art Deco, Bauhaus und Barock Epoche sind besonders international gefragt
  • Handwerklich hochwertigste Restauration, Veredelung und Versiegelung von Oberflächen ist Grundvoraussetzung (perfekte Oberflächenbehandlungen, keine Lackbläschen usw.)
  • Langfristiger Erhalt von Form und Oberflächen ist gegeben
  • Keine damalige Massenproduktion des angebotenen Möbelstücks
  • Einzigartige Form des Möbelstücks, welches sich klar Kunstepochen zuordnen lassen
  • Händler ermöglicht die Ausstellung eines Echtheitszertifikats
  • Verkaufspreis ist im Marktvergleich recht günstig
  • Verkaufspreis unrestaurierter Möbelstücke ist extrem günstig sodass auch mit extern eingekaufter Aufarbeitung ein guter Möbelwert erzielt werden kann

Vorteile und Risiken beim Investment in antike Möbel

Die bei sonstigen Vor- und besonders Nachteile bei anderen Sachwertanlagen treffen bei antiken Möbel nur bedingt zu. Vorteile gibt es viele: antike Möbel sind sicher gegen Inflation, man kann sich an den Möbeln persönlich erfreuen ohne deren Wert (über Gebrauch) zu reduzieren, die Verkaufspreise sind international konstant hoch, es gibt noch genug antike Möbel im Handel und die Renditeaussichten professionell aufbearbeiteter Stück kann sehr hoch sein.

Natürlich gibt es bei der Kapitalanlage antike Möbel auch Risiken zu beachten. Beispielsweise sollte man sich mit antiken Möbel vor Kauf ein wenig beschäftigen, sodass man selbst äußerlich attraktive Massenware von Einzelstücken unterscheiden kann, sowie die Qualität der Restauration und Veredelung, die die Möbel erfahren haben. Stimmt der Preis, die Aufarbeitung, das Möbel selbst und die Echtheit, ist mit einem antiken Möbelstück als Investitionsmöglichkeit nicht viel falsch zu machen – und wie wir finden – eine absolute Empfehlung!

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