Containerfonds als attraktive Kapitalanlage

Im Jahr (2014) haben Investoren mehr als eine Milliarde Euro in Container investiert. Dabei handelte es sich entweder um eine Direktanlage oder um geschlossene Fonds, die in Form von Containerfonds am Markt angeboten werden. Konkret ist ein Containerfonds eine geschlossene Beteiligung, bei der in Container investiert wird. Diese wiederum werden in Anspruch genommen, um auf der gesamten Welt Güter und Waren zu transportieren.

Eine Eigenschaft der Containerfonds besteht darin, dass sich Anleger meistens an einem großen Sortiment unterschiedlicher Container beteiligen, die von der Gesellschaft an diverse Reedereien vermietet worden sind. Die Erträge, die Containerfonds und somit auch Anleger erzielen, resultieren insbesondere aus den Mieterlösen sowie aus dem Verkaufswert, wenn die Container veräußert werden. Container als Transportmittel sind nach wie vor ein Wachstumsmarkt, denn über 75 Prozent des globalen Warentransports erfolgt mit Schiffen und somit durch Einlagerung der Produkte in Containern.

Containermarkt nach wie vor ein Wachstumsmarkt

In der Vergangenheit konnten Containerfonds durchaus eine sehr gute Entwicklung verzeichnen, insbesondere im Vergleich zu vielen anderen Arten von geschlossenen Fonds. Ein wesentlicher Grund für die bisher positive Entwicklung ist sicherlich, dass Container nach wie vor ein Wachstumsmarkt sind. Dies trifft nicht nur auf die Vergangenheit und Gegenwart, sondern nach Ansicht vieler Experten und Analysten auch für die kommenden Jahre und vielleicht sogar Jahrzehnte zu.

Ausschlaggebend ist vor allem, dass immer mehr Schwellenländer deutliche Wirtschaftssteigerungen zu verzeichnen haben, sodass die Nachfrage nach Transportmitteln für Waren und Güter steigt. Vor allem China hat sich mittlerweile zu einem der größten Abnehmer von Containern entwickelt, was auch in den kommenden Jahren so sein dürfte. Aufgrund dieser Tatsache und noch einiger anderer Faktoren sind die Zukunftsaussichten für Containerfonds in der Summe definitiv positiv, sodass es sich nach wie vor für Anleger um ein attraktives Investment handeln kann.

Renditeaussichten bei der Kapitalanlage in Containerfonds

Aufgrund der angesprochenen positiven Zukunftsaussichten ist es aktuell so, dass die Renditeaussichten bei Containerfonds ebenfalls als positiv zu bewerten sind. Auch hier ist es insbesondere die nach wie vor steigende Nachfrage nach Containern, die dazu führt, dass die Einnahmen der Containerfonds nicht nur stabil sind, sondern teilweise noch deutlich steigen. Die sehr gute Rendite gehört auch generell betrachtet zu den wesentlichen Vorteilen, durch die sich Containerfonds auszeichnen können. Der Ertrag entsteht bei geschlossenen Containerfonds sowohl durch die Vermietung als auch durch einen anschließenden Verkauf der Container. Demzufolge wird die Rendite berechnet, indem der Kaufpreis von den Mieteinnahmen sowie dem Verkaufspreis subtrahiert wird.

Bereits während der Vermietdauer ist es normalerweise möglich, zwischen 60 und 75 Prozent der des vorherigen Kaufpreises zu erwirtschaften. In aller Regel beträgt der Verkaufspreis dann später etwa 50 Prozent des Kaufpreises, sodass mit einem Container durchschnittlich eine Rendite zwischen 15 und 25 Prozent erzielt werden kann. Allerdings bekommt der Anleger nicht den kompletten Ertrag als Rendite gutgeschrieben, sondern im Durchschnitt betrachtet bewegen sich die Erträge für Investoren bei geschlossenen Containerfonds zwischen sechs und neun Prozent.

Vor- und Nachteile der Containerfonds

Ein großer Vorteil von Containerfonds ist, dass es sich beim Transport von Waren in Containern nach wie vor um einen Wachstumsmarkt handelt. Dies führt dazu, dass Containerfonds oftmals einen Ertrag von rund 20 Prozent pro Container erwirtschaften können, was für den Anleger eine überdurchschnittliche Rendite zwischen sechs und neun Prozent bedeuten kann. Ebenfalls von Vorteil ist die lange Mietdauer, denn in der Regel wird ein einzelner Container für etwa zehn Jahre vermietet, sodass die Einnahmen gesichert sind. Darüber hinaus profitieren Anleger von einer nicht allzu langen Laufzeit, die sich je nach Containerfonds meistens zwischen sieben und zehn Jahren bewegt.

Als Vorteile sind beim Containerfonds die folgenden Punkte zu nennen:

  • Wachstumsmarkt
  • sehr gute Rendite
  • lange Mietdauer und somit sichere Einnahmen
  • mittlere Laufzeiten

Natürlich gibt es auch bei Containerfonds einige Nachteile, die der Anleger berücksichtigen sollte. Der wohl größte Nachteil ist, dass die Einnahme und somit die Erträge der Containerfonds in hohem Maße von der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig sind. Die Produktion und somit auch der Transport von Waren sind nämlich mit der erste Wirtschaftsbereich, der eine schwache Konjunktur zu spüren bekommt. Sinkt die Nachfrage nach Containern, reduzieren sich natürlich auch bei Containerfonds in gewissem Umfang die Einnahmen. Ein weiteres Risiko, welches beim Investment in Containerfonds zu nennen ist, ist das eventuelle Währungsrisiko. Dies ist immer dann vorhanden, falls überdurchschnittlich viele Mieteinnahmen für die Container in US-Dollar oder einer anderen Währung erzielt werden.

Die Besonderheiten von Containerfonds

Die folgenden Eigenschaften und Merkmale sind kennzeichnend für Containerfonds und somit auch für Anleger von Bedeutung:

  • gute durchschnittliche Rendite zwischen sechs und neun Prozent
  • mittlere Laufzeiten
  • Wachstumsmarkt
  • relativ langfristige Mietverträge
  • gesicherte Einnahmen während der Mietdauer
  • große Abhängigkeit von der Konjunktur
  • Währungsrisiken möglich

Fazit und Bewertung von Containerfonds

Insgesamt betrachtet kann das Fazit zu Containerfonds als Kapitalanlage positiv ausfallen. Wie bei allen geschlossenen Fonds sollten Anleger jedoch beachten, dass es dennoch stets ein Totalverlustrisiko gibt, da auch bei Containerfonds keine echte Risikostreuung stattfindet. Trotzdem gehören Containerfonds sicherlich zu den geschlossenen Fonds, die im gegenseitigen Vergleich mit der größten Sicherheit ausgestattet sind.

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